Estamos bien los 2, km 13800

Saletti zaema
Endlich kommen wir wieder etwas vorwärts. Hatten diverse Sachen zu erledigen und da wir ja in Suedamerika sind dauert das alles etwas laenger….neue Jacken aus der Heimat, neue Auspuffschelle und sonst noch ein paar Kleinigkeiten. Bei uns 1 Tag, hier 3 Wochen….
Waehrenddessen waren wir in Pichilemu mit den “angeblich” hoechsten Wellen zum Surfen, und in Talca beim Franzl. In Santiago wurden wir herzlichst von Paola und Marcelo empfangen, die uns mit chilenischen Spezialitaeten verkoestlicht haben.

Noerdlich von Santiago zoegern wir zuerst einen Tunnel zu durchfahren. Einspurig, kein Licht, Schotter, Wasser und kein Ende in Sicht…..doch es gibt keinen anderen Weg, also allen Mut und durch gehts….tiefe Wasserloecher, Staub, dunkel, und siehe da, wie aus einer Kanone geschossen, spuckt der Tunnel uns auf der anderen Seite aus! Der Anfang der Atacama Wueste.

Alessandra wollte natürlich unbedingt zur Mine San Jose naehe Copapio, dort wo die 33 Mineros verschuettet waren, doch leider ist die Mine verschlossen und nur im Gemeindehaus gibt es eine kleine Ausstellung.

Jedoch wurde sie mit einem neuen Tschaeppel von einem Minero einer Goldmine beschenkt!!! Glueck gehabt….

Jetzt gefaellt es uns langsam wieder, sind seit ein paar Tagen in der Atacama Wueste unterwegs. Ein Pass bringt uns auf 4200m, die Toeffs haben schon etwas Muehe und wir haben länger als erwartet…aber eine unbeschreiblich schöne Landschaft erfreut unsere Sinne…

Es ist schon 19.00 und wir sind immer noch auf 3500m…wir fahren zügig, damit wir die Nacht etwas tiefer verbringen können, sind uns ja die Hoehe noch nicht so gewohnt.
Endlich gegen 20.00 schlingt sich die Strasse knappe 1000m runter und wir klopfen bei einem verlassenen Bauern an, mit der Bitte zum Campieren. Herzlichst werden wir empfangen und mit heissem Wasser versorgt.

Er freut sich sehr auf Besuch aus der Ferne. Muchas gracias para todo!

So, und nun warten wir nochmals bis Montag, denn hier ist auch Semana Santa und sie arbeiten nicht, unsere Jacken sollten naemlich dann ankommend, d.h. nach Chanaral.
Bis dahin vertreiben wir unsere Zeit in der rauhen Wueste…..hasta luego

Schlafplatz mit Aussicht auf den Pazifik
Steilauffahrt im Sand mit der XTZ750
Cruisen als Sozius bei MvA

Ortskundige Nahrungszubereitung

Seit nunmehr 4Tagen hausen wir an der Pazifischen Kueste in einem Robinsonshaeuschen und geniessen die Waerme mit Sicht auf’s Meer.

Nach 3 missglueckten Fischkochversuchen

und Notmails in die Heimat koennen wir erste Erfolge vorweisen:

Nach einer Vorspeise von besonderer Art mit lebenden Muscheln

Die einen sehr speziellen Inhalt hatten

Lebende Muscheln

Die aber gar nicht so schlecht waren

Durften wir erstmal Fisch am Stueck essen. Die oertliche Fischersfrau wollte uns schon vorkochen. Sie konnte nicht verstehen, was daran so kompliziert ist. Wir sind schon per Du mit allen Fischern und deren Familien

Am Tag uebten wir dann etwas Toeffahren und Strandwandern

Das besondere an diesem Strand, er wurde erst letztes Jahr durch das Erdbeben in Chile durch den anschliessenden Tsunami geschaffen. Bis dahin floss hier der Fluss durch und trennte Festland vom Meer.
Hier auf ca. 10m ueber dem Meeresspiegel ist allerdings nichts passiert. Es hat auch ausreichend Fluchtmoeglichkeiten in die Huegel und so ein genageltes Huettchen haelt eh besser als eine gemauertes Haus.

Suerte, FSM & MvA

Auf und Ab Chile

Chile iLoca km11150

kurz mal 150km Schotterpass Vergara auf 2500m vorbei an ein paar Cowboys, etwas Thermalbaden von 30 bis 55 Grad waehlbar, Uebernachten bei -5 Grad, am naechsten Tag von 2500m durch ganz Chile auf 0m Touchdown am Pazifik
POTZHEILANDDONNER!!!!’

Die Gendarmerie National hat dort Schichten von 47 Tagen im Nix mit 3 Tagen frei: “nada es lindo aqui” meinte einer nur als wir ihn auf die Ruhe und Schoenheit hier oben ansprachen.

Der immer noch rauchende Vulkan im Hintergrund verbreitet einen Geruch von Schwefel in der ganzen Umgebung.

Unser aktueller Ausblick auf den Pazifik, wir haben fuer ein paar Franken ein Huettchen gemietet und geniessen Waerme und Meer.

Motorrad waschen
Passo con Martin
Noch mehr Wasserdurchfahrten
Cowboy und Rinder am Passo Azufre(Schwefel)

Die Fischer mit den Toeff

Argentinien, Alumine, km 10160

hoi zaeme

wieder mal ein Kurzstatus:
sind in Argentinien naehe Mendoza.

gehen schnell nordwaerts da die Naechte bereits unter 0 grad sind.
Nechstes Ziel ist wohl Santiago de Chile
Geht uns sonst ganz gut, haben zur Abwechslung im Dorfladen

mal eine Fischerrute gekauft und 3 RIESIGE Fische gefangen

geschlachtet und gegessen

Ist einfach mal schoen ohne Zeitdruck zu reisen.
Zwischendurch mal 2-3 tage zu bleiben und dann wieder 2-3 Tage Toeff zu fahren.

so langsam brauchen wir einen Drehbank um ein paar Huelsen fuer unsere Federbeine zu machen.
Bis dann im Juli neue Federbeine kommen muessen die noch durchhalten.

Etwas spaeter bei km 10330 wechseln wir das Kettentraegerblattlager von Mva und die hinteren Bremsbelaege sowie der Kettensatz von Alessandra. Es gibt Platz und das Gewicht nimmt ab.

Dafuer bekommt die Mama bei der wir untergekommen sind etwas Baumschmuck

Zudem bekommen die Federbeinlager etwas Fett. Die halben Schalen von MvA Toeff werden schoen gedreht und gefettet

Kettensatz hinüber

un hat sich auch grad gezeigt, dass der Konstruktionsfehler der XTZ erste Schweissarbeiten am Rahmen bennoetigen. Muss wohl noch etwas halten.

Service

Wir sind hier in einem kleinen Ort an der Routa 40 die ja fast komplett geteert ist. Beim warten auf Benzin hat sich breits ein kleines Bikertreffen gebildet.

Die Argentinier haben ein langes Wochenende und fahren mal schnell ein paar hundert km um in den Bergen mit ihren 990 KTM’s Schotterpisten zu heitzen und zu fischen.

Hier noch die aktuellen Videos

StopStop
Schrauben im Hotel Mama
Pisten Cruisen mit MvA

Fette Steaks und schoenes Wetter bei km 9893

Wieder in der schoenwetter Zone Argentiniens geniesen wir auf holprigen Pisten Sonne, Land und Leute.
Am Morgen zwar noch leicht Regen kommt die Sonne aber bald zum Vorschein.

Der Zoellner an der argentinischen Grenze, selbst Honda Transalp Fahrer, hat uns extra ein paar schoene Schotterstrassen empfohlen.

Wir merken zwar bald, dass wir wieder in Argentinien sind, viele Nat. Paerke und vermeindliche Privatstrassen an denen sich offizielle und inoffizielle Wegelagerer tummeln. Die Preise bewegen sich jeweils zwischen 5 und 15$. Mittlerweile unterstuetzen wir die Politik nicht mehr und suchen andere Strecken. Das kostet zwar Zeit aber davon haben wir ja zum Glueck noch etwas. Nicht dass wir dann in 6 Monaten bereits ringsum sind!
So finden wir auch die Strecken, die dann nicht in den Buechern stehen.

Die Umgebung hier gehoert eher den Ureinwohnern den Chubuts.
Maymay! heisst nicht dass wir was schlechtes machen sondern :gut gut!

Was in jedem Meckerman Reisefuehrer steht und man unbedingt gesehen haben muesse, ist Bariloche, die Schweiz der Anden.
Die Umgebung ist bergig und idyllisch. Zu dieser Zeit, es ist ja Herbst hier, wenig Touristen. Die Stadt selbst mit ihren 100’000 Einwohnern und Slums, bewegten uns sogar noch abends, als wir eine Unterkunft suchten, zur Flucht aus dem Baerenloch.

Eigentlich sollten wir seit bald 1500km Alessandras Kette wechseln, neue Bremsbelaege montieren und nach der Schaltung sehen. Immer wieder zieht es uns aber weiter in die schoene Umgebung, weg von Kaelte, Regen und ungemuetlichen Hotels.

Gestern, 20.3.2011 erreichten wir auf kleinen Pisten entlang dem Rio Alumine das 5000 Nasen Oertchen Alumine.

Auf dem Weg immer wieder sehr interessante Brueckenkonstruktionen. Die etwas besseren mit 2 Stahltraegern belegt mit Querbrettern und Laengsbrettern fuer die Autos. Etwas wie beim Seiltanz traversieren wir auf den Laengsbrettern die Bruecken, denn oft sind die Bretter in der mitte morsch oder durchgebrochen. Schon mancher Biker hat hier sein Vorderrad versenkt. Das Problem ist nur, dass die Autos beim Rad seitlich aufhoeren. Da sich unser Rad ja in der Mitte befindet, wird es seitlich z.T. recht eng am Gelaender….falls es denn eins hat….

Nach etwas fragen und 1l Bier vor dem oertlichen Drogenladen, erfuhren wir, dass es um 21Uhr auch was zu Essen gibt. Ah ja, wir sind ja in Argentinien.

Suerte, FSM & MvA

Anbei noch ein Paar Videos, muessen wir allerdings mal im Internercafe ergaenzen.
Die ganzen Blogs schreiben wir auf dem iPod. Wenn wieder mal ein WiFi vorhanden ist, koennen wir ein paar Daten Syncen:

Immer Careterra ueber Bruecken

Es Herbstelet

Im Chilenischen Regenwald regnets, eigentlich logisch. Das es aber auch kalt ist und schneit, nun, darauf waren wir nach den vielen sonnigen Tagen in Argentinien nicht vorbereitet.

In Cohaique an der Carretera Austral sind wir nun nach ueber 1000km Piste, davon etwa 300 im Regen, erst mal wieder auf Asphalt gestossen.

Wir sind fast auf der Flucht vor Regen und Schnee. Der Schnee ist schon fast auf der Hoehe der Strasse.
Von der Katastrophe in Japan hoehren wir einiges, allerdings nur was Chile betrifft. Wir sorgen uns etwas wegen Sprit Versorgung da alle Kuestenbewohner Hammsterkaeufe machten. Vermutlich fahren wir zurueck nach Argentinien und gehen schnell Noerdlich in die Waerme.

Suerte, FSM & MvA

Fahr ein Stueck mit uns mit (Youtoube Video)

Location:Chile-Cohaique-km8650

StockSteinWald

die Strecke von Chile-Chico suedlich nach Puerto Youngay ist wohl die schoenste Strasse bis jetzt. Die sich durch Regenwald und Berge schlingende Schotterstrasse bringt uns zur Faehre die uns dann abends um 7 Uhr (als einzige 2 Passagiere) auf der anderen Seite des Lago O’Higgins im Nichts aussetzt.

Bis zum naechsten und letzten Ort sind es weitere 110km. Vor lauter schoener Gegend vergessen wir den Dauerregen…Immer wieder erstaunen uns die Velofahrer, die uns auf diesen holprigen Pisten entgegenkommen und unser Winken mit einem Laecheln erwidern. Wenn wir es nicht besser wuessten wuerden wir auch aufs Velo umsteigen…

so kommt auch unser 3. Plattfuss
der im Nu wieder geflickt ist

In Villa O’ Higgins angekommen entscheiden wir uns in 0,241 Sek fuer eine Nacht in einer warmen Huette, genannte Cabanas, fuer 40 Stutz, mit eigenem Holzofen!

Am Morgen danach ueberlegen wir uns bereits, ob wir hier nicht grad eine Woche aushandeln sollen. Der starke Regen laesst Sorgen aufkommen, ob die Strasse ueberhaupt passierbar sein wird. Strassenbauer sind hier fast im Dauereinsatz. Wenn die Strasse nicht grade zugeschuettet oder weggeschwemmt ist, wird die Piste neu geschoben um den imensen unzaehligen Schlagloechern etwas Herr zu werden.

Location:Villa O’Higgins Chile km 8002

Heiss und Kalt

Wechselspiel der Elemente oder auch: todo el Viento (alles wegen Wind)
Heiss und schnell alle Winterkleider einpacken die wir am Morgen bei 2 Grad aus den Taschen gezogen haben weil der Wind um 10Uhr abstellt und die Temperatur auf 25 Grad geklettert ist. Vielleicht sind wir vom vielen draussen sein auch schon etwas waermeempfindlich geworden

Das Klima in Patagonien ist recht rau aber berechenbar.
Meist duerfen wir sonnige Tage geniessen, Regen ist eher selten. Bis jetzt mussten wir das Zelt nur 2 mal im Regen abbrechen und haben keine 500km Regenfahrt gemacht.

Selbst die Pisten bleiben bei Regen meist griffig.

Gerade haben wir die beruehmte Strasse 40 hinter uns. Beeindruckt von den vielen Raeubergeschichten haben wir uns gut vorbereitet, 15l extra Benzin und 10l Wasserreserven eingepackt….
Nun ja, es gab von den 600km noch etwas Piste meist aber als Hilfsweg neben der fast fertigen Teerstrasse. Die Strasse wird grad fuer den Massentourismus ausgebaut, schnell weg sonst kommen die Busse und Rollhotels mit ihren Kameras bewaffnet um ein paar richtige Toeffahrer zu knipsen.
Ist etwas wie im Zoo aber hinter den Gittern.
was beneiden wir Caesi der hier vor 20 Jahren noch richtig reisen durfte, selbst Fastguido hatte hier noch mehr Spass, ein Teil wurde erst vor 2 Jahren eroeffnet.
Uns zieht es jetzt nach Chile auf die Route Carretera Austral Str. Nr. 7
Die sei noch ungeteert und zieht sich durch eine Schweiz aehnliche See- und Berglandschaft.
Federbeine sind mittlerweile auf dem Maximum eingestellt, so laesst sichs auch fahren.
Nur das WP billigteil aus dem Hause KTM macht wieder mal Aerger, verliert bereits Oel. Hoffentlich haelts noch etwas, in Santiago muss vielleicht ein neues her.

Bis in ein paar Tagen, dann koennen wir vielleicht von einer wunderschoenen Tour berichten.
Danke auch fuer die netten und lustigen Kommentare hier auf der Seite, freuen uns jedes mal wenn wir uns connecten koennen auf eure Gruesse aus der Heimat

Suerte, fsm & mva

Location:Chile-Chico km 7523

Parkwanderung

Im wunderschoenen Park Torres del Paine angekommen.
Die Camping’s koennen sich mit unserem Ticino messen, nicht Qualitativ, preislich.
Dafuer aber sehr sauber und gepflegt.
Die Strassen hier aehneln der alten Gotthardstrasse jedoch noch nix mit Asphalt.
Fuer uns paradisische Strassen, was wir gesucht haben.

Gipfelbesteigungen wenn auch noch im beschiedenen Umfang gehen wir auch schon an. Geplagt von Fuss- und Knieschmerzen sind unsere Wanderungen noch auf 2-3h beschraenkt. Wir hoffe dass sich das noch bis zum MachuPichu bessert.

Eher beschwerlich machen sich die Federbeine, wie ueblich zuviel Gewicht. Zwar schlaegt das Hinterrad nicht durch aber zum abstellen der Toeffs muessen wir immer eim Huegel suchen weil sonst die Staender zu lang sind und die Toeff’s kippen.
Nach 200Km schoenstem Schotterstrassen durch die Huegel vom Park, haben wir mal wieder ein nettes Plaetzchen gefunden.

Hier aendert das Wetter so schnell, dass wir nun schon ein paar mal bei 25Grad mit bester Winterausruestung inkl. langen Unterhosen da standen.

und hoffen…. dass die Reifen greiffen. Suerte par todos!!